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Vom Federhaus zum Zeiger: Der Kraftfluss im Uhrwerk
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Vom Federhaus zum Zeiger: Der Kraftfluss im Uhrwerk
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Wissenswert
Der Kraftfluss eines mechanischen Uhrwerks beginnt im Federhaus. Beim Aufziehen wird die Zugfeder gespannt und speichert potenzielle Energie. Beim Ablaufen versucht die Feder, sich wieder zu entspannen und erzeugt dabei ein Drehmoment.
Dieses Drehmoment wird über mehrere Zahnräder weitergeleitet. Das Räderwerk übernimmt gleichzeitig eine Übersetzungsaufgabe: Die unterschiedlichen Räder und Triebe sorgen dafür, dass sich die für die Anzeige benötigten Wellen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen.
Am Ende des Kraftflusses stehen unter anderem Minuten- und Stundenrad. Die Hemmung liegt nicht einfach am Ende des Uhrwerks, sondern steuert den Energiefluss des Räderwerks. Sie lässt das Räderwerk in kleinen, definierten Schritten weiterlaufen und erhält das Regulierorgan in Schwingung.
Damit die Uhr stabil läuft, müssen Reibung, Lagerluft, Zahnprofil, Schmierung und das zur Verfügung stehende Drehmoment zusammenpassen. Deshalb gehören Kraftfluss und Ganggenauigkeit unmittelbar zusammen.
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