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Wie funktioniert das Räderwerk?
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Wie funktioniert das Räderwerk?
⚙️ Werktechnik
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Wissenswert
Das Räderwerk überträgt die Energie der Zugfeder bis zur Hemmung und legt gleichzeitig die Übersetzungen fest, mit denen Stunden-, Minuten- und Sekundenanzeige betrieben werden. Ein Räderpaar besteht jeweils aus einem Rad und einem kleineren Trieb. Durch unterschiedliche Zähnezahlen entstehen definierte Übersetzungsverhältnisse.
Im Uhrwerk werden mehrere Räderstufen hintereinander geschaltet. Dabei muss die Konstruktion zwei Anforderungen miteinander verbinden: Die Energie soll möglichst verlustarm übertragen werden, und die Zeiger sollen mit genau den vorgesehenen Geschwindigkeiten laufen. Die Hemmung erhält am Ende des Kraftflusses die Energie, die sie für die Aufrechterhaltung der Schwingung benötigt.
Reibung, Zahngeometrie, Lagerluft und Schmierung beeinflussen die Effizienz. Deshalb sind präzise gefertigte Zähne, gut ausgeführte Zapfen und geeignete Lager für die Funktion des Räderwerks entscheidend.
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