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Wie funktioniert ein Handaufzugswerk?

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Wie funktioniert ein Handaufzugswerk?
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Wissenswert

Bei einem Handaufzugswerk wird die Energie durch Drehen der Krone von Hand in der Zugfeder gespeichert. Die Krone treibt über die Aufzugsräder das Federhaus beziehungsweise den Federkern an und spannt dabei die Zugfeder. Je nach Konstruktion wird die Feder beim Aufziehen zunehmend gespannt und stellt anschließend über längere Zeit Energie für das Uhrwerk bereit. Die gespeicherte Energie wird nicht direkt an die Zeiger weitergegeben. Sie fließt kontrolliert durch das Räderwerk zur Hemmung. Dort wird die kontinuierliche Kraftabgabe in einzelne, regelmäßig wiederkehrende Bewegungen aufgeteilt. Die Unruh mit Spirale bildet zusammen mit der Hemmung die Zeitbasis des mechanischen Werks. Bei einem Handaufzug muss die Zugfeder regelmäßig erneut gespannt werden. Wie häufig das nötig ist, hängt vor allem von der Länge und Konstruktion der Feder, der Frequenz und dem Energieverbrauch des Werks ab. Eine Gangreserveanzeige kann den verbleibenden Energievorrat sichtbar machen.
✦ Handaufzug, Handaufzugswerk, Zugfeder, Federhaus, Krone, Räderwerk, Hemmung, UnruhQuelle öffnen →

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