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Wie schützt ein Uhrenglas das Uhrwerk?

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Wie schützt ein Uhrenglas das Uhrwerk?
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Wissenswert

Das Uhrenglas schützt Zifferblatt und Werk vor äußeren Einflüssen und bildet gleichzeitig einen Teil des Gehäuses. Neben der mechanischen Stabilität ist bei wasserresistenten Uhren entscheidend, wie das Glas mit dem Gehäuse verbunden und abgedichtet wird. Das Glas sitzt je nach Konstruktion in einem Glasfalz und wird durch eine Dichtung oder eine geeignete Press- beziehungsweise Befestigungslösung gehalten. Die Dichtfläche muss sauber, passend dimensioniert und dauerhaft belastbar sein. Bei einer Taucheruhr kommen zusätzlich Anforderungen an die Druckbeständigkeit und die Wasserresistenz des gesamten Gehäuses hinzu. Das Glas allein macht eine Uhr deshalb nicht wasserdicht. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Glas, Dichtung, Gehäuse, Boden, Krone und gegebenenfalls Drückern. ISO 6426-2:2026 ordnet Begriffe zu Gehäuse- und Funktionskomponenten in der Horologie ein; die konkrete Wasserresistenz wird durch die Konstruktion und die jeweils anwendbaren Prüfanforderungen bestimmt.
✦ Uhrenglas, Glas, Glasfalz, Glasdichtung, Gehäuse, WasserresistenzQuelle öffnen →

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